Dresden-Dakar-Banjul Challenge
"Dresden-Dakar-Banjul Challenge" ist die offizielle Bezeichnung der Rallye, die von Dresden bis ins westafrikanische Gambia führt. Diese ist eine gemeinnützige Motorsportveranstaltung, die über 7400 km durch sieben Länder führt, über Asphalt, Schotter, unbefestigte Wege, und die Sahara als größte Herausforderung. Diese Rallye wird vom sächsischen Verein Breitengrad e. V. in diesem Winter bereits zum sechsten Mal ausgetragen, im Frühjahr wird das Team "Rolling Hope" ebenfalls dabei sein. Gestartet wird jeweils im März und im Oktober.
Die Anlehnung an die "Rallye Dakar" ist nicht ganz zufällig, doch gibt es wichtige Unterschiede. Es ist eine Amateur-Rallye mit einem karitativen Hintergrund. Die Startgebühren sind moderat, die Anforderungen an die Fahrzeuge nicht allzu hoch, damit ein betagter Gebrauchtwagen mit - nicht selten - mehreren hunterttausenden Kilometern Laufleistung diese Strecke mit zum Teil widrigen Umständen auch bewältigen kann.
Die Veranstaltung ist keine Jagd nach Bestzeiten, sondern das Motto lautet: Der Weg ist das Ziel. Trotzdem ist sie keine Kaffeefahrt. Wettbewerbe hinsichtlich Orientierung und Geschicklichkeit fordern den Sportsgeist heraus und gestatten, am Ende einen oder mehrere Sieger zu küren.
Der bedeutende Unterschied zur Profi-Rallye: Die Autos der Dresden-Dakar-Banjul-Challenge werden am Ziel für einen karitativen Zweck versteigert. Der gesamte Erlös fließt ohne Abzüge und Umwege direkt in verschiedene Hilfsprojekte in Gambia. Dazu zählen Kinder- und Fraueneinrichtungen, SOS-Kinderdörfer, Hospitäler, Feuerwehren, Polizei und viele andere. Der Versteigerungserlös der bereits bestrittenen Rallyes übersteigt inzwischen 150.000 Euro.
Außerdem werden die Teilnehmer auf der langen Reise durch die vielen Städte, Landschaften und Kulturen Eindrücke sammeln können, von denen Sie möglicherweise ein Leben lang zehren werden. Alleine die Sahara unmittelbar zu erleben, ist ein Traum.