Die Route
Die Dresden-Dakar-Banjul-Challenge führt - wie der Name bereits sagt - ganz grob von Deutschland über Senegal bis nach Gambia. Die genaue Abfolge der Länder, die durchquert werden, liest sich wie folgt: Deutschland, Frankreich, Spanien, Marokko, Westsahara, Mauretanien, Senegal, Gambia. Die Strecke umfasst eine Länge von etwa 7400 km.
Der Start erfolgt in Dresden. Dabei ist es keine Vorschrift, von Dresden aus zu starten. Für ein Team wie "Rolling Hope" macht es - vor allem finanziell - keinen Sinn, von Frankfurt nach Dresden und wieder zurück in den Westen Richtung Frankreich zu fahren. Der erste Pflichttreffpunkt wartet erst in Algeciras, Spanien. An diesem Fährhafen wird auf den afrikanischen Kontinent übergesetzt. Bis dahin kann wahlweise im Konvoi gefahren werden oder man wählt eine eigene Route und fährt diese unabhängig von den anderen Rallye-Teilnehmern.
Start ist am Samstag, den 28. Februar 2009. Die erste Tagesetappe ist offiziell Dresden-Mulhouse. Das Team "Rolling Hope" wird von Usingen direkt nach Mulhouse fahren, um sich dort mit den anderen Abenteurern zu treffen.
Der Zielort der folgenden Etappe liegt ebenfalls auf französischem Boden, in Bordeaux. Weiter geht es nach Spanien, in die Hauptstadt Madrid. Sodann ist Pflichttreffpunkt in Südspanien, in Algeciras, an dem die Überfahrt nach Marokko auf die Rallyeteilnehmer wartet. Auf dem afrikanischen Kontinent angekommen, führt der Weg nach Tanger in Marokko. Die nächste Etappe führt nach Marrakesch. Der erste von drei Ruhetagen verbringt man in Marrakesch.
Es geht weiter über Aglou bis in die Hauptstadt Westsaharas, Laayoune. In diesem Land wird nochmals gerastet, in Dakhla. Hier verbringt der Rallye-Tross seinen zweiten Ruhetag. An der Grenze von Westsahara nach Mauretanien befindet sich das nächste Etappenziel, bevor drei Tage Wüstenfahrt auf dem Programm stehen. Jeweils etwa 120 km sind pro Tag durch die Wüste zurückzulegen. Der 15. Tag endet in Nouamghar, bevor am Tag darauf Nouakchott, die Hauptstadt Mauretaniens erreicht wird. Das Afrika-Abenteuer ist noch nicht beendet, denn es folgen noch Senegal und das Zielland Gambia. Also geht es in Begleitung von Zöllnern durch den Senegal. Etappenziel und Ruhetag zugleich ist Dakar. Die letzte Etappe führt an den Zielort Banjul, der Hauptstadt des kleinsten afrikanischen Landes, Gambia. Die letzte Hürde, der Gambia-River, wird mit einer Fähre überwunden.