Der Countdown läuft: Noch 9 Tage bis zum Start der Rallye... und immer noch kein Visum für Mauretanien in der Hand.
Langsam könnte mal etwas passieren! Nachdem Tim und Elmar bereits drei Mal Bargeld per Einschreiben mit Rückschein nach Berlin zur Mauretanischen Botschaft geschickt haben, warten sie immer noch auf die Ausstellung des Visums und damit auch auf ihren Pass selbst.
Wie war das noch gleich? Zuerst gingen unsere Jungs von einem Betrag von 32,50 Euro aus, den man bereits im Dezember nach Berlin geschickt hat. Man muss anmerken, dass ausschließlich Bargeld zur Zahlung der Gebühren akzeptiert wird. Es ist schon ungewöhnlich, dass in der heutigen hoch-technisierten Welt keine alternativen Zahlungsmethoden angeboten werden. Die Gründe für dieses Procedere kennen unsere Teilnehmer auf jeden Fall nicht. Was würde es auch ändern? Damit würde das Visum auch nicht schneller bearbeitet werden...
Sei es drum, die "Kohle" reichte nicht. Statt dessen mussten 46,88 Euro "berappt" werden. Für ein Drei-Tages-Visum. Die Veranstalter der Challenge sagten, dies sei ausreichend, man kläre das vor Ort, da der Rallye-Tross vier Tage innerhalb Mauretaniens verbringt.
Genau kann das wohl niemand mehr nachvollziehen, warum auch dieses Mal das verschickte Geld nicht ausreichte. Fest stand, dass nunmehr 62,50 Euro für ein 30-Tages-Visum zu zahlen sind. Also nochmal Bargeld für 5,50 Euro quer durch Deutschland geschickt und ... nichts.
Es passiert einfach nichts. Die nette Frau auf dem Konsulat hat inzwischen 120 Pässe fast ausschließlich von den Rallyeteilnehmern auf dem Tisch liegen und muss diese innerhalb weniger Tage bearbeiten. Sie weiß von unserer "Deadline", ob sie diese einhalten kann, ist fraglich.
Das Gute an der Sache ist, dass der gesamte Tross nicht starten kann, da fast alle Teilnehmer dieser Challenge-Ausgabe in der gleichen Situation sind wie unsere beiden Jungs.
Die Hoffnung stirbt zuletzt!